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Verwaltungsprogramm
für die
Amtsperiode 2005 - 2010 |
Grundsätzliche Aussagen zu Politik und Verwaltung
Die SVP – als
Sammelbewegung
Die SVP ist die
Sammelbewegung der deutschen und ladinischen Südtirolerinnen und Südtiroler,
die sich in demokratischem Verantwortungsbewusstsein zu Volk und Heimat
bekennen. Unsere zentrale Aufgabe auch auf Gemeindeebene wird weiterhin die
Wahrnehmung der Interessen aller sozialen Schichten, aller Altersklassen und
Interessensgruppen sein.
Auf Werte bauen
Als SVP stehen wir zu
den Grundwerten der abendländischen Kultur, der Tiroler Wesensart und
christlichen Religion, die unser Ausgangspunkt und unsere Triebfeder sind
und die wir den nachfolgenden Generationen weitergeben wollen.
Es bleibt oberste
Zielsetzung unserer Politik, die Geschicke der Gemeinde mit Hausverstand,
Offenheit, Gerechtigkeitssinn und Realismus zu leiten.
Demokratie und
Freiheit
Demokratie und
Freiheit, Entfaltung und Achtung der Persönlichkeit und Wahrung der Vielfalt
in unserer Gesellschaft sind die Grundwerte, an denen sich die Südtiroler
Volkspartei orientiert.
Bürgerbeteiligung
und Eigenverantwortlichkeit
Es gilt,
Beteiligungsmodelle wie Bürgerbefragungen, Volksabstimmungen und ähnliches
zu entwickeln, über welche die Bürger Einfluss auf die grundlegenden
Entscheidungen der Gemeinde nehmen können.
Neben neuen Rechten
erwachsen damit jedoch jedem Einzelnen auch Pflichten in der
Mitverantwortung für das Gemeinwohl. Die Gemeinde als Teil der öffentlichen
Hand hat nur jene Aufgaben zu übernehmen, die von anderen nicht wahrgenommen
werden können. Was immer die Bürger allein oder im freiwilligen
Zusammenwirken mit anderen ebenso gut leisten können, soll ihnen vorbehalten
bleiben.
Sozialpartnerschaft
Es ist darauf zu
achten, dass die Schere zwischen Arm und Reich nicht weiter
auseinanderklafft. Die Südtiroler Volkspartei tritt für eine wirksame
Sozialpartnerschaft ein, welche Garant für soziale Gerechtigkeit und
Ausgewogenheit ist und die damit wirtschaftlichen Wohlstand für alle zu
sichern versucht.
Dienst am Volk
Die Verpflichtung,
Verantwortung im Auftrag der Bürger zu übernehmen, steht über allen anderen
Interessen. Jede Entscheidung muss auf das Wohl der Allgemeinheit in unserer
Gemeinde ausgerichtet sein.
Zuwanderung und
Integration
Steigenden Belastungen
wird unsere Gesellschaft durch den verstärkten Zuzug von Immigranten
ausgesetzt. Jede Gesellschaft kann nur eine sehr begrenzte Zahl an
Zuwanderern konfliktlos verkraften.
Wir sehen die Not in
weiten Teilen der Erde und rufen dazu auf, dass die reichen Länder den Armen
fair und mitverantwortlich gegenübertreten und dass jeder von uns im Rahmen
seiner Möglichkeiten diesen Menschen in ihrer eigenen Heimat konkrete Hilfe
zuteil werden lässt.
Diejenigen, die hier
bei uns eine Heimstatt suchen, müssen die hier gepflegten Sitten und
Gebräuche sowie die religiösen und kulturellen Gepflogenheiten respektieren
und akzeptieren, dass sie auch öffentlich zelebriert und gelebt werden. Dann
dürfen Zuwanderer allerdings auch den nötigen Respekt vor ihrer Religion,
Kultur und Lebensweise erwarten.
Grundvoraussetzung für
ein friedliches Nebeneinander ist, dass wir selbst ausreichend in unserem
Kulturkreis und unserer Religion verwurzelt sind und klar wie
unmissverständlich dazu stehen. Falsch verstandene Toleranz oder die
blauäugige Vorstellung von einer multikulturellen Gesellschaft gefährden
unsere Zukunft.
Unser Auftrag in der Gemeinde
1)
Die Gemeinde als
Heimat
Die Gemeinde ist ein
zentraler Baustein unseres Gemeinwesens. Sie ist jene verwaltungsmäßige und
politische Institution, die den Menschen am nächsten steht. Gemeinsam mit
den Bürgern hat vor allem die SVP unsere Gemeinde zu dem gemacht, was sie
heute ist: eine Heimat für uns alle, wo Sicherheit und persönliche
Entfaltung gewährleistet sind. Dies auch für die Zukunft zu sichern, ist die
Aufgabe der Frauen und Männer, die bei den anstehenden Wahlen von der
Bevölkerung mit der Verantwortung für die Arbeit in der Gemeinde
ausgestattet werden.
2)
Bürgernahe Verwaltung
Unsere
Gemeindeverwaltung steht im Dienst der Bevölkerung. Oberstes Ziel ist es,
eine korrekte, effiziente und bürgernahe Verwaltung sicherzustellen, deren
Entscheidungen auf allen Ebenen stets klar, eindeutig, transparent und damit
für den Bürger nachvollziehbar sind. Es gilt, den bestmöglichen Dienst für
die Menschen in unserer Gemeinde zu gewährleisten.
3)
Umwelt und Lebensraum
Unser gemeinsamer
Lebensraum muss erhalten und gestaltet werden. Es heißt, Rücksicht zu nehmen
auf kommende Generationen, die unser Erbe übernehmen. Die Erhaltung einer
sauberen Umwelt, der schonende Umgang mit Boden, Luft und Wasser sind daher
vordringliche Aufgaben unserer Gemeindeverwaltung.
4)
Mit Bedacht Zukunft gestalten
Die letzten drei
Jahrzehnte waren von einer rasanten wirtschaftlichen Entwicklung und kräftig
steigenden Einwohnerzahlen gekennzeichnet. Dies hat unserer Gemeinde große
Dynamik verliehen. Andererseits war diese kaum kontrollierbare Entwicklung
aber auch mit enormen raumplanerischen Herausforderungen und umwälzenden
gesellschaftlichen Veränderungen verbunden.
Die Zeit des schnellen
Wachstums geht nun deutlich erkennbar zu Ende. Dies erfordert auch von der
politischen Verwaltung zumindest teilweise eine Neuorientierung. An die
Stelle der quantitativen Erweiterung muss eine qualitative Verbesserung und
allgemeine Konsolidierung treten.
Zentrale Aufgaben für
die Zukunft sind daher: eine vorsichtige Ausgabenplanung, die Absicherung
des Erreichten, ein verstärktes Augenmerk den sozialen Verpflichtungen
gegenüber, die Förderung der Familien und das Bemühen, Rahmenbedingungen zu
schaffen, die aus unserer Gemeinde eine engere Gemeinschaft formen.
5)
Kinderfreundlichkeit und Unterstützung der Familien
Die Familie ist die
Keimzelle unserer Gesellschaft, die allerdings immer schneller verlaufenden
grundlegenden Veränderungen unterworfen ist. Die durchschnittliche Anzahl
der Kinder liegt heute nur mehr bei 1,2 je Familie, was zu einer rapiden
Veralterung unserer Gesellschaft führt. Bei einem Großteil der Familien sind
heute beide Elternteile berufstätig, der Anteil der Alleinerzieher liegt
inzwischen bei über 30 %. Die einstige Großfamilie mit Großeltern, Eltern
und Kindern unter einem Dach ist zum Ausnahmefall geworden. Unter diesen
Gesichtspunkten wird die Einführung von Kinderbetreuungsstätten, die
Ausspeisung in den Schulen, die Ganztagsschule oder nachmittägliche Kinder-
und Jugendbetreuung eine Herausforderung für die Gesellschaft und für die
öffentliche Verwaltung. Die Gemeindeverwaltung kann durch die Bereitstellung
von Räumlichkeiten für Kindertagesstätten oder beispielsweise für ein
Eltern-Kind-Zentrum notwendige neue Entwicklungen fördern, muss aber bei
insgesamt knapper werdenden Mitteln die Übernahme von dauerhaften
finanziellen Verpflichtungen sorgsam prüfen.
6)
Frauen
Die Frauen stellen in
Politik und Verwaltung immer noch eine Minderheit dar. Die beste Garantie
für eine ausgewogene Politik ist stets eine ausgewogene Vertretung der
Geschlechter und Interessensgruppen. In diesem Sinne gilt es, verstärkt
Frauen für die Arbeit in den verschiedenen Gremien zu gewinnen.
7)
Jugend
Der Jugend gehört die
Zukunft. Sie ist aufgefordert, neue Ideen und Impulse einzubringen. Es muss
ihr die Möglichkeit eingeräumt werden, die Welt von morgen bereits heute
mitzugestalten.
Die Schaffung und
Erhaltung von Voraussetzungen für eine gediegene und allen offenstehende
Ausbildung ist das wichtigste Kapital, das den jungen Menschen mit auf den
Weg gegeben werden kann. Dafür und für ein angemessenes Freizeitangebot,
damit sich die Jugend in der Gemeinde auch zu Hause fühlt, trägt die
Gemeindeverwaltung Mitverantwortung.
Es liegt im Interesse
der SVP, eine zeitgemäße und attraktive Jugendarbeit zu gewährleisten. Dazu
muss sowohl die vereinsmäßige wie die offene Jugendarbeit weiterhin auch
finanziell unterstützt werden. Ganz konkret soll unter anderem der
Jugendraum im Vereinshaus saniert und reaktiviert werden.
8)
Senioren
Die Senioren stellen
einen immer größer werdenden Teil unserer Bevölkerung dar. Wir müssen danach
trachten, dass ältere Menschen möglichst lange ein aktiver Bestandteil
unsers Dorfes, der Vereine und Institutionen bleiben. Es muss uns gelingen,
den Senioren die Möglichkeit zu schaffen, ihren Lebensabend im eigenen Dorf
in ihrem bekannten Umfeld zu verbringen. Daher soll die Tätigkeit von
Seniorenvereinen weiterhin unterstützt und die offene Altenbetreuung
ausgebaut werden. Sofern der Bedarf konkret vorhanden ist, soll das geplante
Seniorenwohnheim in der kommenden Legislaturperiode realisiert werden.
9)
Soziales
Ein entscheidendes
Indiz für jede Gesellschaft ist ihr Umgang mit den sozial Schwächeren. Wir
sehen es als unsere Pflicht, überall dort helfend einzugreifen, wo
Notsituationen auftreten.
Die Sozialdienste
sollen auch in Zukunft von der Bezirksgemeinschaft im Auftrag der Gemeinde
geführt und nach Möglichkeit ausgebaut werden.
Die Gemeindeverwaltung
muss bestrebt sein, jede Erfolg versprechende Initiative im Sozialbereich zu
unterstützen, wobei der Arbeit von Vereinen, Verbänden und karitativen
Gruppen größte Bedeutung zukommt. In diesem Kontext gilt es unter anderem,
die Einführung einer Zeitbank (wie es sie bereits in anderen größeren Orten
unseres Landes gibt) anzuregen.
Über die Zuweisung von
gefördertem Baugrund soll einkommensschwachen Familien die Möglichkeit
gegeben werden, zu einem Eigenheim zu kommen. Dabei gilt es, ein
familienfreundliches und behindertengerechtes Bauen zu fördern. Behinderten
und Randgruppen muss auf allen Ebenen eine Integration in die
Dorfgemeinschaft ermöglicht werden.
Die Gemeinde ist nur
dann echte Heimstatt, wenn sie der ansässigen Bevölkerung Arbeit, Sicherheit
und Fortschritt bietet. Etwas vom Wertvollsten sind sichere Arbeitsplätze,
Wohnraum, Entfaltungsmöglichkeiten für Einzelpersonen, Gruppen, solide
Betriebe, moderne Wirtschaftsstrukturen, gesicherte soziale Leistungen in
einem umweltgerechten Umfeld. Diese Zielsetzung steht auch weiterhin im
Mittelpunkt der SVP-Gemeindepolitik.
10)
Wirtschaft
Eine funktionierende
Wirtschaft ist die Grundlage jedes erfolgreichen Gemeinwesens. Die SVP
bekennt sich daher zur Marktwirtschaft mit klaren Rahmenbedingungen
ökologischer, sozialer, gesellschaftspolitischer und ethischer Natur.
Handel, Handwerk und
Industrie:
Die in Vahrn ansässigen
Betriebe umfassen die Bereiche Handwerk, Industrie, Handel, Dienstleistung
und Fremdenverkehr. Sie sind durchwegs klein strukturiert, daher flexibel
und konkurrenzfähig. Es liegt im Interesse der gesamten Bevölkerung, unseren
Betrieben Möglichkeiten für deren Konsolidierung und zukünftige Entwicklung
einzuräumen.
Wir sind bestrebt, die
gesunden Betriebe in unserer Gemeinde zu halten, die sichere Arbeitsplätze
gewährleisten, welche Grundlage für einen allgemeinen Wohlstand in der
Gemeinde sind. In diesem Sinne soll für die im Bauleitplan bereits
vorgesehenen Gewerbezonen eine nach den Interessen der Vahrner Betriebe
ausgerichtete Verwirklichung erfolgen, die allerdings in Einklang mit den
Erfordernissen des Umwelt- und Landschaftsschutzes zu bringen ist. Für die
Ausweisung neuer Gewerbezonen besteht derzeit kein unmittelbarer Bedarf.
Landwirtschaft:
Vor allem die Berglandwirtschaft garantiert uns gesunde Lebensmittel und
eine gepflegte Landschaft. Diese einmalige Kulturlandschaft ist Grundlage
für unser aller Wohlbefinden und Aushängeschild für den heimischen
Tourismus. Die Lebensfähigkeit und Weiterentwicklung unserer
landwirtschaftlichen Betriebe liegt somit in unser aller Interesse. Wir
wollen durch die Unterstützung der bäuerlichen Organisationen, durch einen
verantwortungsvollen Umgang mit Grund und Boden und durch eine verstärkte
Bewusstseinsbildung bei den Mitbürgern dazu beitragen, dass unsere Bauern
ihrer bedeutungsvollen Aufgabe gerecht werden können. Ein besonderes
Augenmerk gilt der Förderung von Initiativen zur Existenzsicherung in der
Berglandwirtschaft, wozu Nebenerwerbsmöglichkeiten, Selbstvermarktung,
Bioanbau oder die Spezialisierung auf Nischenprodukte zählen können.
Die Realisierung des
Fernheizwerkes in Vahrn könnte für manche Bauern die Brennholzgewinnung aus
den hofeigenen Wäldern wieder interessant werden lassen und zu einer
Verjüngung des teilweise überalterten Waldbestandes beitragen.
Tourismus:
Auch der Tourismus ist in Vahrn ein nicht zu unterschätzender
Wirtschaftszweig. Für den sanften Tourismus bietet sich Vahrn mit seinem
landschaftlich einmaligen Hinterland und den kulturellen Sehenswürdigkeiten
besonders an. Die Pflege der Freizeitanlagen, der Park- und Grünflächen, der
Spazier- und Wanderwege, der Ruheplätze abseits von Lärm und Abgasen sind
genauso wichtig wie ein reichhaltiges Angebot an Veranstaltungen aller Art.
Aus diesem Grund sollen auch in Zukunft Initiativen der Tourismusbranche
angemessen unterstützt werden.
11)
Sport und Freizeit
Der Sport als
körperliche Ertüchtigung und sinnvolle Freizeitbeschäftigung nimmt in
unserer Zeit einen bedeutenden Stellenwert ein. Auch im Sinne erzieherischer
Maßnahmen kommt dem Kinder- und Jugendsport wie auch dem Breitensport
allgemein besondere Bedeutung zu. Es liegt im Interesse der SVP, dass die
bestehenden Sportanlagen weiterhin von den jeweiligen Sportvereinen geführt
werden, welche dafür eine angemessene Unterstützung erfahren sollen. Durch
den Bau der Turnhalle wurden zudem neue Möglichkeiten für die sportliche
Betätigung geschaffen.
12)
Kultur und Bildung
Der Erhalt von Sprache,
Bildung, Schule, Kultur und Brauchtum ist für unsere Volksgruppe von
existenzieller Bedeutung. Auf Gemeindeebene ist es eine unabdingbare
Verpflichtung, Voraussetzungen zu schaffen, welche eine breit gefächerte
Entfaltung der kulturellen Aktivitäten fördern. Ein wesentlicher Träger
unserer Kultur und Tradition sind die zahlreichen, gut funktionierenden
Vereine. Aus diesem Grund sollen die Vereine und sonstige kulturelle und
soziale Initiativen größtmögliche Unterstützung erfahren. Dies auch im
Hinblick auf die Festigung der Beziehung des Einzelnen zur Dorfgemeinschaft.
Ebenso soll eine
angemessene Grundausstattung unserer Schulen und Kindergärten die sinnvolle
pädagogische Arbeit der LehrerInnen und Kindergärtnerinnen unterstützen.
Die Pfarreien leisten
neben ihrer religiösen Arbeit einen wertvollen Beitrag im Bildungs-, Sozial-
und Jugendbereich und sollen dafür weiterhin angemessen unterstützt werden.
13)
Bürgernähe und Information
Unsere
Gemeindeverwalter werden weiterhin stets die Nähe zum Bürger suchen. Im
Sinne eines persönlichen Dialoges mit den Bürgern sollen die regelmäßigen
Sprechstunden weitergeführt werden. Bei Bedarf und speziell vor wichtigen
Entscheidungen sind Bürgerversammlungen abzuhalten. Auf Wunsch werden
Besprechungen und Versammlungen auch für einzelne Ortsviertel oder
Interessensgruppen angeboten.
Auch soll der
Internetauftritt (Homepage) der Gemeinde die Bürger näher zur Gemeinde
bringen. Allen Interessierten stehen dort zum einen eine Vielzahl von
Informationen zur Verfügung und zum anderen dürfte den Nutzern durch die
Bereitstellung zahlreicher Formulare und Anträge zukünftig mancher
Behördengang erspart bleiben.
Die Gemeindezeitung „Vahrn-Info“
wird auch weiterhin alle drei Monate erscheinen und umfassend, fundiert und
ausgewogen über die Tätigkeiten der Gemeindeverwaltung und das Geschehen in
Vahrn informieren.
Die SVP tritt für eine
mündige Gemeindebevölkerung ein, die an den Entscheidungen mitwirkt,
umfassend informiert wird, Eigeninitiativen entwickelt und das Schicksal der
eigenen Gemeinde mitträgt und mitgestaltet. Zwischen gewählten Vertretern
und Bürgern muss ständige Dialogbereitschaft und kritische
Auseinandersetzung das konstruktive Verhältnis bestimmen.
Die konkreten
Schwerpunkte der SVP der Gemeinde Vahrn in den kommenden fünf Jahren werden
daher folgende sein:
1) Mehr
Lebensqualität durch weniger Verkehr
Als größtes Problem
wird von der Bevölkerung die immer noch steigende Verkehrsbelastung in
unserer Gemeinde gespürt. Die Belastungen durch den Verkehr haben in Teilen
unserer Gemeinde das verkraftbare Maß überschritten. Gegenmaßnahmen sind
dringend geboten und auch schon in die Wege geleitet worden. Es bedarf
allerdings eines Gesamtkonzeptes gegen den ausufernden Verkehr, das von
kurzfristigen bis langfristigen Maßnahmen reicht und den lokalen wie den
internationalen Verkehr umfasst.
I.
Kurz-
bis mittelfristige Maßnahmen
a)
Verbesserung des Personennahverkehrs durch die Umsetzung des
Citybus-Systems mit Verbindungen von Brixen nach Vahrn im
15-Minuten-Takt und nach Neustift im 30-Minuten-Takt einschließlich der
Errichtung einer Busvorzugsspur von der Pustertaler Kreuzung bis zum
Vinzentinum. Damit sollte es gelingen, eine schnelle, pünktliche,
kostengünstige, umweltfreundliche und damit attraktive Verbindung Vahrn -
Brixen zu schaffen.
b)
Errichtung der Autobahneinfahrt Brixen Süd
Die Errichtung der
Autobahneinfahrt Brixen Süd ist bereits im Gange. Deren Inbetriebnahme
dürfte zu einer spürbaren Entlastung der Brennerstraße führen. Ergänzend
dazu fordern wir:
v
Die Autobahn muss dann
auf der Strecke Vahrn (Brixen Nord) bis Brixen Süd, nach dem Vorbild einiger
Streckenteile im Trentino, mautfrei sein, um deren Attraktivität zu erhöhen
v
Bei der
Autobahnausfahrt Klausen muss auf die Möglichkeit zur Ausfahrt Richtung
Brixen und ins Plosegebiet hingewiesen werden, damit die von Süden kommenden
Fahrzeuge nicht erst in Vahrn die Autobahn verlassen.
c)
Verstärktes Engagement zur Reduzierung des Individualverkehrs von
Werbemaßnahmen bis zu Verkehrsbeschränkungen. Bei aller berechtigten Kritik
am Durchzugsverkehr dürfen wir aber nicht außer Acht lassen, dass - wie es
auch die Verkehrsstudie der Gemeinde belegt - der größte Anteil
hausgemachter Verkehr ist.
d)
Lärmschutzmaßnahmen
v
Ergänzung der
Emissionsschutzbauten (Lärm und Abgase) entlang der Eisen- und Autobahn
v
Entwicklung eines
Gesamtkonzeptes zur Verringerung der Belastungen von Eisenbahn und Autobahn
auch unter finanzieller Beteiligung der Gemeinde
e)
Nein zur dritten Autobahnspur
f)
Beibehaltung des LKW-Überholverbotes auf der Autobahn
g)
Innerörtlicher Verkehr
(siehe Vorhaben in den einzelnen Ortschaften)
h)
Radwege:
v
Realisierung des
übergemeindlichen Fahrradwegenetzes
·
von der
Handwerkerzone Vahrn beim Tschiedererhof vorbei am Fuße des Ehrenreicher
Bühels entlang, die Brennerstraße unterquerend Richtung Fischteich und
Vahnersee und weiter nach Franzensfeste
·
von der
Handwerkerzone nach Neustift und über Schabs ins Pustertal
v
Planung und
Realisierung des lokalen Fahrradwegenetzes
·
Errichtung von Verbindungswegen von den Wohngebieten zu den Radwegen
II.
Mittel- bis langfristige Maßnahmen
a)
Errichtung der Brixner Westumfahrung
Unser Ziel ist es, dass
ein Großteil der Westumfahrung auf Vahrner Gemeindegebiet unterirdisch
realisiert wird. Der zu errichtende Tunnel muss möglichst von der
Autobahnraststätte bis zum Anschluss an die Brennerstraße (auf der Höhe des
Vahrner Bahnhofes) geführt werden. Für die oberirdischen Trassenteile ist
der bestmögliche Emissionsschutz vorzusehen. Mit dem Bau der Westumfahrung
wird eine Entlastung der bewohnten Ortsteile entlang der Brennerstraße
erreicht. Verkehrsberuhigende Maßnahmen und eine damit verbundene
Verbesserung der Wohnqualität werden dann möglich.
b)
Ausbau des Lokalverkehrs auf der Eisenbahn mit Wiedereröffnung des
Bahnhofes in Vahrn
III.
Langfristige Maßnahmen
Bau der neuen
Brennereisenbahn:
Wir müssen zur Kenntnis
nehmen, dass eine Entlastung des Eisacktales vom internationalen
Güterverkehr nur durch dessen Verlagerung in den geplanten Eisenbahntunnel
möglich ist. Die Schweiz zeigt mit dem Bau des Gotthardtunnels auf, wie ein
solches Großprojekt umweltverträglich umgesetzt werden kann.
Die SVP der Gemeinde
Vahrn spricht sich daher unter den nachfolgenden Voraussetzungen für die
Errichtung des Brennerbasistunnels aus:
v
Die Auflagen der
Umweltverträglichkeitsprüfung müssen rigoros eingehalten werden.
v
Die südliche
Zulaufstrecke durch das Eisacktal muss gleichzeitig fertig gestellt werden.
v
Es müssen
rechtsverbindliche ordnungspolitsche Voraussetzungen für eine massive
Verlagerung des Schwerverkehrs von der Straße auf die Schiene getroffen
werden.
2) Raumordnung:
Für das Jahr 2007 steht
die Erneuerung des Bauleitplanes der Gemeinde an. Es ist dies das
Instrument, mit welchem für einen Zeitraum von 10 Jahren die Grundsätze der
raumordnerischen und baulichen Entwicklung der Gemeinde festgelegt werden.
Im Zuge der
Bauleitplanüberarbeitung soll dem Ensembleschutz verstärkte Aufmerksamkeit
gewidmet werden. Zudem gilt es, Grund und Boden als unwiederbringbare Werte
anzuerkennen und dementsprechend zu bewahren. Dies kann erreicht werden
durch:
v
vorsichtige Schätzung
und Bemessung des benötigten Baulandes
v
sparsamen Umgang mit
Kulturgrund
v
Einsparung von Baugrund
durch Wiedergewinnung alter Wohnsubstanz
v
Nutzung der
Militär-Areale für Gewerbe und Wohnbau
a)
Militärareale
v
Das Gelände der Verdone-Kaserne umfasst eine Fläche von rund 6
ha. Die Kaserne ist praktisch aufgelassen, wird jedoch vorerst von der
Militärbehörde nicht freigegeben. Das Areal im Zentrum von Vahrn ist für die
weitere Entwicklung des Dorfes von enormer Bedeutung. Als SVP wollen wir
alles daran setzen, dass die Gemeindeverwaltung auf die zukünftige
Zweckbestimmung dieses „Ortsteiles“ entscheidenden Einfluss nehmen kann.
b)
Wohnbauzonen
v
Fertigstellung der
Wohnbauzone „Löwenviertel II“
v
Ausweisung neuer
Wohnbauzonen nur nach Feststellung des effektiven Bedarfes
c)
Gewerbezonen
v
Realisierung der
Gewerbezone „Autobahnausfahrt Nord“
v
Realisierung der
Gewerbezone „Plattner“
v
Realisierung der
Gewerbezone „Piok“
d)
Grundbücherliche Übernahme der von der Gemeinde besetzten Grundstücke
und entsprechende Entschädigung der Eigentümer im Rahmen der gesetzlichen
Möglichkeiten
3)
Energiekonzept
Die Nutzung heimischer Energieträger ist ein Gebot der Stunde. Die
Errichtung eines mit Biomasse betriebenen Fernheizwerkes,
wahrscheinlich mit gekoppelter Stromerzeugung, ist eines der großen Vorhaben
für die kommenden Jahre. Das Einzugsgebiet sowie die Gesellschaftsform sind
noch abzuklären und festzulegen. Sofern genügend Haushalte und Betriebe
konkretes Interesse zeigen und eine für die Wirtschaftlichkeit notwendige
Mindestanschlussdichte erreicht wird, soll das Fernheizwerk gebaut werden.
Ergänzend dazu gilt es aber auch, die Möglichkeit zur Nutzung der
Wasserkraft zu prüfen und die bestehenden Wassernutzungskonzessionen in ein
gemeinsames Vorhaben einzubinden, um das vorhandene Potenzial ökologisch
vertretbar und wirtschaftlich fruchtbringend zu nutzen.
Die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energie befreit uns aus der Abhängigkeit
von fossilen Energieträgern, bringt finanzielle Einsparungen mit sich und
ist aktiver Umweltschutz.
4) Öffentliche
Arbeiten:
Die Gemeinde hat in den
vergangenen Jahren erhebliche öffentliche Mittel in
Gemeinschaftseinrichtungen (Kindergarten, Turnhalle, Feuerwehrhalle usw.),
in öffentliche Arbeiten (Kanalisierung, Trinkwasserleitungen), in soziale
Grunderfordernisse (Wohnbau) investiert und damit entscheidend den
Lebensraum und die Lebensqualität der Bevölkerung mitgestaltet. Diese
Investitionen bringen erhebliche Folgekosten mit sich. In Anbetracht der
knapper werdenden öffentlichen Gelder muss die Belastung durch zukünftige
Bauvorhaben in einem vertretbaren Rahmen gehalten werden, um eine
finanzielle Überforderung kommender Verwaltungen zu vermeiden.
In den kommenden Jahren
sollen folgende Schwerpunkte verwirklicht werden:
In Vahrn:
v
Sanierung des alten
Rathauses und der Grundschule Vahrn
Im Erdgeschoss des
alten Rathauses soll die Grundschuldirektion eingerichtet werden. In den
oberen Geschossen ist die Errichtung von Wohnungen vorgesehen. Die
Grundschule wird vollständig saniert und den heutigen Bestimmungen
angepasst. Die öffentliche Bibliothek wird vom Haus Voitsberg in die Räume
der alten Feuerwehrhalle übersiedeln und um einen Medienraum ergänzt. Selbst
für eine mögliche spätere Schulausspeisung werden Räumlichkeiten vorgesehen.
Die Umbauarbeiten sollen zum Schulende im Sommer 2005 beginnen und bis
Schulbeginn im Herbst 2006 abgeschlossen werden.
v
Errichtung eines
Dorf- und Festplatzes
Die Gemeinde hat eine
Studie in Auftrag gegeben, welche die schon seit Jahrzehnten geforderte
Errichtung eines Dorf- und Festplatzes zum Inhalt hat. Dadurch soll den
Vereinen die Organisation von Festen und Feiern erleichtert werden. Der neue
Platz soll möglichst autofrei gehalten werden.
·
Noch für
das Jahr 2005 ist die Errichtung einer Tiefgarage mit 50 Stellplätzen am
Vorplatz des Hauses Voitsberg vorgesehen.
·
Danach
erfolgt die Umgestaltung des Platzes unter Einbeziehung der Voitsbergstraße
zu einem Dorfplatz, der auch für die Nutzung als Festplatz ausgelegt werden
soll.
·
Weiters
geplant ist die Umgestaltung der Aufgänge zu den Gemeindeämtern sowie die
Überdachung der Galerie vor allem um die Büros der Gemeinde besser gegen die
direkte Sonneneinstrahlung zu schützen.
v
Sanierung des
Mesnerhauses
Die Gemeindeverwaltung
hat das baufällige Mesnerhaus von der Pfarrei Vahrn zur Sanierung
übernommen. Die Arbeiten sollen nach Abschluss der Projektierung noch im
Jahr 2005 begonnen werden.
v
Realisierung der
geplanten kleineren öffentlichen Parkplätze
·
im
Bereich Villa Mayr
·
im
Bereich Kastanienweg
·
am
Vernaggenweg oberhalb der Kneipp- und Eissportanlage
v
Zivilschutzmaßnahmen
·
Errichtung eines Zuganges zum Eisack für die Feuerwehr im Bereich des
Großhandelsbetriebes Faro
·
Verbesserung der Löschwassersituation bei der Obstgenossenschaft Melix durch
die Errichtung zweier Tiefbrunnen
·
Bau einer
Brauch- und Löschwasserleitung vom Riolbach (Franzensfeste) zu den
Handwerkerzonen bei der Autobahneinfahrt
v
Errichtung eines
Bauhofes
Der Gemeindebauhof ist
derzeit völlig unzureichend in zwei Garagen des Gemeindehauses
untergebracht. Mittelfristig ist die Errichtung eines Bauhofes für ein
effizientes Arbeiten und die Unterbringung der erforderlichen Maschinen und
Geräte unterlässlich.
v
Bau eines
Recyclinghofes
Die Einrichtung eines
zentralen Recyclinghofes ist für die Umsetzung eines konsequenten
Wertstoffsammelsystems zukünftig unbedingt erforderlich.
v
Sofern der Bedarf
besteht, Bau von 13 Seniorenwohnungen mit Seniorenzentrum und
Arztambulatorium am Standort des alten Kindergartens. Damit soll den Bürgern
auch im Alter ein Verbleib in Vahrn ermöglicht werden.
v
Im Erdgeschoss des
geplanten Seniorenzentrums wird die Unterbringung eines Kinderhortes, einer
Kindertagesstätte oder einer ähnlichen Struktur vorgesehen.
v
Umgestaltungs- und
Wärmedämmungsmaßnahmen am Haus Voitsberg und den Gemeindeämtern
v
Sanierung der Burgruine
Salern einschließlich des Burghügels
v
Aufwertung und Nutzung
der Franzensfeste in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Franzensfeste
v
Innerörtlicher
Verkehr:
Ø
Verkehrsberuhigende
Maßnahmen entlang der Brennerstraße (Geschwindigkeitsanzeigen,
Warnblinkanlagen)
Ø
Sicherung der
Fußgängerübergänge an der Brennerstraße (Beleuchtung und gesicherte
Verweilpunkte in der Straßenmitte)
Ø
Ausbau der
Schaldererstraße von der Villa Mayr bis zum Gschlößlerhof durch die
Landesverwaltung
Ø
Ausbau der
Schutzengelgasse
Ø
Umgestaltung der
Dorfeinfahrt und Erweiterung der Eisenbahnunterführung durch die
Landesverwaltung
Ø
Errichtung eines
Gehsteiges entlang der Salernstraße und des Poltenweges
Ø
Errichtung eines
aufgepflasterten Gehsteiges an der Dorfstraße von der Putzerei Brugger bis
zum Waldsacker
v
Radwege:
Ø
Planung und
Realisierung des lokalen Fahrradwegenetzes
Ø
Errichtung eines
Radweges Vahrn - Brixen vom Ellerplatz über die Dorfwiesen, die alte Straße
und das Krankenhaus nach Brixen
in Neustift:
v
Umgestaltung des
Stiftsplatzes innerhalb der Engelsburg. Der Platz soll als Ort der Begegnung
aufgewertet und neben seiner Nutzung für das Kloster auch den gemeinnützigen
Vereinen des Ortes für verschiedene Veranstaltungen zur Verfügung gestellt
werden. Die Gemeinde ist daher bereit, sich an den Kosten zu beteiligen.
v
Längerfristig soll das
Klosterareal verkehrsberuhigt und möglichst autofrei werden. In diesem
Zusammenhang gilt es, die Schaffung von unterirdischen Autoabstellplätzen zu
prüfen.
v
Unterstützung der
Initiativen des Klosters Neustift bezüglich der Anbindung des Klosters an
den überregionalen Pilgerweg (Jakobsweg)
v
Erweiterung des
Friedhofes Neustift
v
Durchführung von
verkehrsberuhigenden Maßnahmen in der Seiser- und Köfererleite
v
Entschärfung der
unfallträchtigen „Felderkreuzung“
v
Beibehaltung der
derzeitigen Verkehrsregelung zur Seiserleite im Einbahnverkehr und
Erneuerung der Brücke über den Feldergraben
v
Bau eines Fahrradweges
bzw. Gehsteiges entlang der Pustertalerstraße von der Handwerkerzone
(Rondell) bis zum Haus Kaufmann
v
Neutrassierung der
Straße vom Löwenhof zum Kloster Neustift mit Fahrradweg und Gehsteig sowie
Bau einer neuen Brücke über den Eisack nördlich der bestehenden Brücke
v
Ausbau des
Unterrainerweges durch die Gemeinden Vahrn und Natz/Schabs mit Anbringung
einiger Lichtpunkte
v
Uferverbauung und
Absicherungsarbeiten am Eisackweg Richtung Unterplaiknerhof
v
Bau einer Kanalisierung
für eine Häusergruppe im Unterdorf (Pfattner – Weissteiner – Perkmann –
Klammer – Lompele)
v
Fertigstellung der 4
Seniorenwohnungen durch das Kloster Neustift
v
Sofern wirtschaftlich
vertretbar, soll Neustift an das geplante Fernheizwerk angeschlossen werden.
v
Bau eines Rad- und
Gehweges von der Handwerkerzone bis zum Fußweg Haus Kaufmann
v
Im Sinne der
raumordnerischen Gründsätze im allgemeinen Teil dieses Programms wird auch
für Neustift bei Bedarf neues Bauland ausgewiesen. Dabei soll jedoch jede
weitere Zersiedelung vermieden werden.
c) in Schalders:
v
Ausweisung und
Errichtung von Parkplätzen im Bereich des Dorfzentrums
Sämtliche Parkplätze,
die in Schalders im Dorfbereich schon jetzt benutzt werden, sind privates
Grundeigentum. Um hier eine endgültige Regelung zu treffen, sollen diese
Gründe angekauft werden.
v
Es gilt, ein Konzept
für die künftige Dorfentwicklung zu erarbeiten, mit dem Ziel, einen
kleinen Dorfkern entstehen zu lassen.
v
Planung und
Errichtung von Probelokalen
Das Vereinsleben hat in
Schalders einen großen Stellenwert. Derzeit müssen alle Vereine mit dem
Vereinhaussaal als einziges, gemeinsames Probelokal auskommen. Es muss
danach getrachtet werden, dass für die Vereine, die wöchentlich Proben
abhalten (Musikkapelle und Kirchenchor), getrennte Probelokale bereit
gestellt werden.
v
Asphaltierung und
Ablöse von ländlichen Wegen
Ein bereits genehmigtes
Projekt sieht die Asphaltierung von ländlichen Wegen vor. Im heurigen Jahr
soll mit dem ersten Baulos begonnen werden, das auch die Durchführung
verschiedener Zivilschutzmaßnahmen vorsieht.
Ø
Die Haupttrassen des
ländlichen Wegenetzes, die sich allesamt noch im Besitz privater Eigentümer
befinden, sollen abgelöst und in das Eigentum der Gemeinde übertragen
werden.
v
Errichtung des
Festplatzes mit den notwendigen Baulichkeiten
Das gesamte Areal der
ehemaligen Badwirtshäuser ist in den Besitz der Gemeinde übergegangen. Somit
steht der Verwirklichung eines Festplatzes nichts mehr im Wege. Mittels
einer Konvention mit der Gemeinde werden die Schalderer Vereine die
Baulichkeiten auf dem Festplatz errichten.
v
Planung und
Errichtung eines Mehrzwecksportplatzes
Ein Teil des großen
Platzes beim Badwirt bietet sich auch zur Verwirklichung eines
Mehrzwecksportplatzes an. Dort soll für die Jugend ein kleiner Fußballplatz
errichtet werden, der im Winter als Eisplatz Verwendung finden soll.
v
Ausarbeitung eines
Projektes zur notwendigen Erweiterung des Friedhofes Schalders
v
Ausweisung einer
weiteren Wohnbauzone
Damit auch in Zukunft
der Jugend die Möglichkeit geboten wird, in Schalders ansässig zu bleiben,
ist die Ausweisung einer weiteren Bauzone vorzusehen.
d) in Spiluck:
v
Durchführung der
notwendigen Sicherungsmaßnahmen an der Spiluckerstraße
v
Bau der
Kanalisierungsleitung von Spiluck nach Vahrn
v
Unterstützung der
Fraktionsverwaltung bei allen Initiativen zum Wohle der Einwohner von
Spiluck